Druskininkai

Druskininkai – ein Kurort der Gesundheitsquellen

  Bis ins 18. Jh. war Druskininkai ein gewöhnliches litauisches Dorf. Am 20. Juni 1794 ernannte es der Großfürst von Litauen und König von Polen Stanislaus II. August Poniatowski per Dekret zu einem Kurort.
  Ignatius Fonberg, Professor für Chemie an der Universität Vilnius, untersuchte 1837 die Zusammensetzung des Quellwassers aus Druskininkai und veröffentlichte die Ergebnisse. Daraufhin genehmigte der russische Zar Nikolaus I. die Errichtung des Heilbades Druskininkai.
  Heute ist Druskininkai ein moderner internationaler Kurort, der Heil-, Erholungs- und Tourismusdienstleistungen hoher Qualität bietet und seine touristische Infrastruktur weiter ausbaut.
  Druskininkai liegt im Süden Litauens, etwa 130 km von Vilnius und Kaunas entfernt, inmitten von Kiefernwäldern am Ufer des Flusses Nemunas (Memel).
  In Druskininkai gibt es Quellen mit Calcium- und Natriumchlorid verschiedener Mineralisation und einem größeren Gehalt an Magnesium und Brom. Das Wasser aus den Mineralquellen zeigt Wirkung bei Erkrankungen und Beschwerden des Magen-Darm-Bereichs, der Haut, der Muskeln, der Gelenke, der Wirbelsäule, des peripheren Nervensystems, bei Herz und Gefäßkrankheiten sowie bei gynäkologischen und endokrinologischen Erkrankungen.
  Der Kurort ist reich an Vorkommen von heilendem Torfschlamm. Die Anwendungen mit Torfschlamm zeichnen sich durch thermische, mechanische und chemische Wirkung aus. Der Heilschlamm wird angewendet bei Erkrankungen des Bindegewebes, der Skelettmuskulatur, der Verdauungsorgane, des Urogenitalsystems, der Gelenke, des Nervensystems und der Atemorgane.
  Die Stadt Druskininkai ist nicht nur für ihre Mineralquellen und ihre schöne Natur berühmt, sondern auch für ihre Künstler.
  Hier hat der weltberühmte Maler und Komponist Mikalojus Konstantinas Čiurlionis gelebt und gearbeitet, mit dessen Werk, Biografie und Lebensumfeld Sie sich im Čiurlionis-Museum vertraut machen können.
  Wenn Sie dem Rauschen des Kieferwaldes und dem Zwitschern der Vögel lauschen und zahlreiche Holzskulpturen bewundern wollen, sollten Sie das Bildungs- und Informationszentrum „Girios aidas” sowie den Skulpturenund Erholungspark des Volkskünstlers Antanas Česnulis besuchen. Mit dem Fahrrad können Sie auf zwei Routen namens „Žvaigždžių orbitos“ („Die Sternbahn“) und „Žilvinas“ die wunderbaren Kiefernwälder und das Panorama des Tals von Raigardas genießen.
  Im Grūtas-Park nicht weit von Druskininkai können Sie sich in die Zeiten der Sowjetbesatzung zurückversetzen lassen. Die im Grūtas-Park versammelten sowjetischen Denkmäler wurden nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit an verschiedenen Orten in Litauen demontiert und hier wieder aufgestellt.

  Bei den gastfreundlichen Bewohnern der Stadt sind Sie immer willkommen!

www.info.druskininkai.lt






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